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Räuber Haberkuk

Vertrauen ist gut, Kontrolle wäre besser gewesen
oder des schönen Ratsherrn Tochter und der Roland.

Es war einmal ein Räuberhauptmann und die schöne Tochter eines Ratsherrn. An der alten Heerstrasse im Diebesgrund und der Silberquelle unweit von Brandenburg hauste der Räuberhauptmann Habakuk Schmauch mit seiner Bande. Die Räuberbande lauerte Tag für Tag Kaufmannszügen auf und plünderte diese restlos aus. Unbehelligt trieben sie ihr Unwesen seit Jahren und verbreiteten Angst und Schrecken. Keiner konnte die Räuberbande fassen, denn jedes Mitglied hat bei Todesstrafe geschworen, Habakuk und die Höhle nicht zu verraten. Eines Tages gehörte zu seiner Beute die schöne Tochter eines Ratsherrn, er schleppte Sie in sein Versteck und machte Sie zu seiner Frau. Sie musste ihm schwören, niemals einem Menschen die Höhle im Diebesgrund zu verraten. Viele Tage lebte Sie bei Habakuk, als sie aber einmal nicht richtig bewacht wurde, nutzte Sie die Gelegenheit und lief zur Neustadt zum steinernen Roland. Vor seinen Füssen sang Sie weinend nieder und klagte Ihr Leid. Bot dem steinernen Recken an, ihm den Weg zur Höhle zu zeigen. Dann nahm das schöne Mädchen einen großen Beutel mit Mehl und streute es auf ihrem Rückweg zur Höhle der Räuberbande. Bürger der Stadt hörten ihr Leid klagen und liefen zum Rat. Es wurde kurzerhand ein starker Trupp aufgestellt, welcher der Spur folgte. Als Habakuk vom Raubzug zurückkam, wurden er und seine Bande überwältigt und gefangen genommen. Sie wurden auf den Richtplatz vor den Toren der Stadt auf das Rad gebunden. Nach der Hinrichtung der Räuber wusch der Schafrichter seine Hände in des "Büttels Handfaß" (einen in der Nähe vorbeifliesender Bach namens "Büttelhandfassgraben" ).