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Bollmann-Brunnen

Fritze Bollmann und sein Lied…
1852 wurde Johann Andreas Friedrich Bollmann (1901) in Salbke bei Magdeburg geboren und zog über Berlin 1875 in Brandenburgs Altstadt. Laut der Legende ertrank Fritze Bollmann beim Angeln auf den Beetzssee. Kinder verfassten ein Spottlied über Fritze Bollmann welches bis über die Landesgrenzen von Brandenburg hinaus bekannt wurde.
Fritze Bollmann ist nicht, wie im Lied dargestellt, im Beetzsee ertrunken, sondern starb im Städtischen Krankenhaus an Zungenkrebs. Er war ein freundlicher und gutmütiger Mann, welcher die Nöte und Beschwerden des täglichen Lebens kannte. Mit seinem sehr bescheidenen Einkommen als Barbier ernährte er seine Frau und elf Kinder.
In Brandenburg uff`n Beetzsee,
da steht een Fischerkahn,
und darin sitzt Fritze Bollmann
mit seinen Angelkram.

Fritze Bollmann wollte angeln,
da fiel die Angel rin,
Fritze Bollmann wollt´se langen,
da fiel er hinterdrin.

Fritze Bollmann schrie um Hilfe,
liebe Leute rettet mir,
denn ick bin ja Fritze Bollmann,
aus der Altstadt der Barbier.

Nur die Angel ward gerettet,
Fritze Bollman, der versuff
und seitdem jeht Fritze Bollmann
uff`n Beetzsee nich mehr ruff.

Fritze Bollmann kam in`n Himmel:
"Lieber Petrus, laß mir durch,
denn ick bin ja Fritze Bollmann,
der Barbier aus Brandenburg".

Und der Petrus ließ sich rühren
und sprach: "Bollmann, komm man rin,
hier jibt`s och wat zu balbieren,
komm man her und seef mir in."

Fritze Bollmann der balbierte,
Petrus schrie: "Oh Schreck, oh Graus,
tust mir schändlich massakrieren,
det hält ja keen Deibel aus."

Uff de jroße Himmelsleiter
kannste widder runter jehn,
kratz man unten feste weiter,
ick laß mir´n Vollbart steh`n".